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Es fällt schwer eine allgemein gültige Definition zu finden.
Verstanden wir uns vor einigen Jahren noch als reine ultrà-Gruppe, dessen Mitglieder kein Spiel ohne triftigen Grund verpassten; als aktiver und mitführender Teil der Fanszene, für den es nichts Wichtigeres gab, als die Präsenz im Stadion und dem alleinigen Gedanken an den Verein, so hat die Zeit einiges bewegt.
Es ist nicht etwa so, dass unser Interesse am Fußball geschwunden ist, nur werden mit steigendem Alter auch andere Dinge im Leben präsenter, als sie noch zu Beginn waren.
Von der einstigen Nachwuchs-Gruppe der hannoverschen Szene haben wir uns zu einem etablierten Freundeskreis gewandelt, der seine Gesinnung nicht zwingend im Hannoverschen Sportverein wieder findet, sondern sich durch andere, weiter reichende Eigenschaften charakterisiert.
Natürlich ist es nach wie vor der Verein, an den sich unsere Ideologie gründet, an dem unser allen Herz hängt, doch bedingt durch den beruflichen Werdegang eines Manchen, Stadionverboten und weiteren Bereiche im Leben, kam es dazu, dass wir heute nicht mehr 34 Spiele und mehr pro Saison als geschlossene Gruppe sehen, niemandem nahe gelegt wird an irgendwelchen Vorbereitungen teilzunehmen, sondern jeder seinen eigenen Weg geht, der sich in der Freundschaft und dem Zusammenhalt untereinander wieder findet. Über die Jahre hinweg sind wir zusammengewachsen - als Freunde!
Heute, im Jahre 2007, sehen wir uns nicht als Fanclub. Die Red Supporters Hannover, auch wenn der Name anderes verlauten mag, stellen einen festen Zusammenschluss von Freunden dar, der sich nach Außen hin in kein Schema packen lässt.
Für uns gibt es keine richtige, oder falsche Politik, keine spannenden, oder negativen Interessen des Einzelnen, wir stehen Zusammen - für Freundschaft, für Hannover!